Buchweizen
Der Buchweizen ist eigentlich kein Getreide, sondern gehört zu den Knöterichgewächsen. Er wird am besten wie Getreide zubereitet, hat aber weitaus mehr gesunde Inhaltsstoffe.
Als besonders genügsame Pflanze war und ist Buchweizen ideal zum Anbau auf den armen Heide- und Moorböden Norddeutschlands. Im 17. und 18. Jahrhundert zählte er zu der Alltagsspeise der einfachen Landbevölkerung in der Lüneburger Heide. Der Anbau des Buchweizens, verdrängt durch den Anbau von Kartoffeln, war fast in Vergessenheit geraten.
Heute wächst wieder das Interesse am Buchzweizen aus der Lüneburger Heide. Dazu trägt auch die Arbeitsgemeinschaft "Genusshandwerker" bei. Mit ausgewählten Produkten aus der Landwirtschaft soll das Interesse für regionale Spezialitäten geweckt werden.
Für Buchweizen gibt es viele überlieferte Rezepte. Besonders berühmt sind die Buchweizentorte und der Buchweizenpfannkuchen.
Buchweizen: ein fast verlorenes Juwel unseres kulinarischen Erbes.
Rezeptvorschlag: