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Verein zur Förderung der Regionalen Esskultur
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Kartoffel

Die Kartoffel, das ganz besondere "Früchtchen". Die aus Amerika stammende Kartoffel hat sich erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts in Deutschland durchgesetzt. Dank Freidrich des Großen, der den Anbau per Dekret durchsetzte. Die BAuern waren sehr skeptisch gegenüber dieser neuen Feldfrucht, hatte man doch schon von Vergiftungen gehört. Schließlich gehört die Kartoeffel, wie die Tomate und der Stechapfel zu den Nachtschattengewächsen. Daher: Finger weg von den oberirdischen Früchten der Kartoffel. Genießbar sind nur die in der Erde wachsenden Knollen.

Für die mageren sandigen Böden der Lüneburger Heide war und ist die Kartoffel ein Geschenk des Himmels. Sie gedeiht auch auf mageren Böden, ist einfach zu ernten und lange zu lagern. Zudem ist sie nahrhaft, reich an Vitaminen und außerst schmackhaft. Die Bandbreite an köstlichen Kartoffelsorten und Kartoffelgerichten ist riesig. Und wer wirklich satt ist, aber immer noch Appetit hat, der bestellt sich einen Kartoffelschnaps.

Übrigens: Niedersachsen hat die größten Anbaugebiete für Kartoffeln, fast die Hälfte der deutschen Kartoffeln stammen aus Niedersachsen, vornehmlich aus der Lüneburger Heide.